Die Kirchenbank im Kurgarten in Titisee-Neustadt

Die Kirchenbank am Ufer des Titisees

Nehmen Sie doch Platz!

Ausdenken

 
Wenn etwas Neues entstehen soll, ist zunächst deutlich zu machen: Innovation meint dann nicht das Schaffen von etwas Neuem, des Neuen wegen, sondern „nur, was aus Nutzersicht brauchbar ist und sich auch nachhaltig umsetzen und ggf. verbreiten lässt, gilt als wirkliche Innovation“[1]. Um Kenntnis davon zu bekommen, was da draußen gebraucht wird, soll zunächst ein Blick auf die Plätze der Seelsorgeeinheit Beim Titisee geworfen werden. Da nicht nur Plätze interessant sind, sondern gerade auch die Leute[2], die sie bespielen, werden zwei Begegnungen als pastorale Gelegenheiten identifiziert, die schließlich dazu geführt haben, dass etwas Neues ausgedacht wurde.
 

  „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“ - Pastoralgeographie beim Titisee

In seiner letzten Station als Fussballtrainer prägte Otto Rehhagel im Abstiegskampf mit Bundesligaverein Hertha BSC Berlin den Spruch: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“[3]: Das gilt auch für pastorale Vollzüge in Kirchengemeinden. Nun klingt das für kirchliche Ohren zunächst ungewohnt, dass die Wahrheit auf dem Platz läge, liegt die Wahrheit doch in Christus, dem geoffenbarten Wort Gottes.
Das Zweite Vatikanische Konzil macht in seinen Texten deutlich, dass der Fotozoom auf die Menschen und ihr Leben in verschiedenen Kontexten zu legen ist. Auch Jesus suchte den biblischen Zeugnissen nach Plätze und Orte der Begegnung auf.[4] Der Konzilspapst Paul VI. fasst es in seiner Abschlussrede im Konzil so zusammen: Kirche hat „vielleicht noch nie wie bei dieser Gelegenheit (…) das Verlangen verspürt, die sie umgebende Gesellschaft kennen zu lernen, sich ihr zu nähern, sie zu verstehen, zu durchdringen, ihr zu dienen, ihr die Botschaft des Evangeliums zu verkünden und sie aufzunehmen, gleichsam um ihr nachzugehen in ihrer raschen und fortwährenden Wandlung“[5].
Pastorale Vollzüge von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden geschehen nicht losgelöst von Kontexten, Räumen und Plätze: Sie geschehen in Kirchenräumen, in Krankenzimmern, auf Marktplätzen, in Gefängniszellen, an vielen anderen Orten und stehen zwischen den beiden Polen „Individuum einerseits und Raum andererseits“[6]. Gerade dieses Zusammenspiel verdeutlicht einmal mehr, dass z.B. die Human- und Sozialgeographie ein wichtiger Lernpartner für pastorale Vollzüge sein können. So entsteht in diesem Zueinander in den letzten Jahren die Idee von der Rede einer Pastoralgeographie. Die Human- und Sozialgeographie analysieren die Lebensräume und das „Raum-Machen“ der Menschen und fragen: „Was zeichnet diese aus? Wer interagiert hier wie und wozu? Wem gehört der Raum? Welche Spielregeln der Inklusion und Exklusion existieren und werden eingehalten oder gebrochen?“[7]. So verfolgt die Idee einer Pastoralgeographie die Vorstellung, dass „ohne Raum- und Ortskompetenz (…), d.h. ohne kritisch-analytische Kompetenz in der Wahrnehmung, Beschreibung und Gestaltung von Grenzen, Räumen, Schwellen und vielen weiteren Orten menschlichen Lebens und Handelns“[8] kirchliche Vollzüge nicht mit dem Attribut pastoral versehen werden dürfen.
Demzufolge werden nicht in den Katakomben, auf Strategietafeln oder hinter den Kulissen Spiele entschieden  – um Otto Rehhagel zu zitieren, sondern draußen vor den Türen von Kirche und Pfarrbüro, „also ‚auf dem Platz‘ und damit in der Schlange vor der Supermarktkasse, auf der Parkbank oder im Wohnzimmer der Menschen“[9]. Diese Perspektive eröffnet ein ekklesiogenetisches Potenzial: „Eine Kirche, die Platz macht [und ihren Platz sucht], ist eine, die nicht mehr den umgebenden Raum auf sich bezieht, sondern sich auf den Raum. Hierdurch gewinnt sie neue Relevanz, neue Ausdrucks- und mit einiger Wahrscheinlichkeit auch neue Wachstumsmöglichkeiten“[10].
In diesem Sinne sollen der Sozialraum der Seelsorgeeinheit Beim Titisee und verschiedene Plätze und Orte der Begegnung vorgestellt werden:
Auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheit Beim Titisee, die eine Ost-West-Ausdehnung von 15 Kilometern und eine Nord-Süd-Ausdehnung von 12 Kilometern aufweist, mit den Ortschaften Titisee-Neustadt, Hinterzarten und Breitnau leben ca. 16.500 Menschen. Gut 9.100 KatholikInnen machen hier etwa 60 Prozent der Bevölkerung aus. 20 Prozent sind evangelischen Glaubens und 20 Prozent gehören einer anderen christlichen Kirche, einer anderen Religion an oder bestimmen sich als konfessionslos.
Die Menschen sind stolz auf ihre Landschaft, den Hochschwarzwald. Demzufolge ist das Lebensumfeld der Menschen geprägt durch die Land-, Milch- und Forstwirtschaft und den Tourismus. Die Menschen im Hochschwarzwald sind es gewöhnt, sich Räume zu schaffen. Gerade die Entstehung der Ortschaften Titisee, Neustadt, Breitnau und Hinterzarten ist eine lange Geschichte des Zusammenwachsens von Bauernhöfen. Deutlich wird das, wenn eine Ortsmitte gesucht wird: Gerade in Titisee gibt es keinen zentralen Marktplatz. Wohl gibt es Plätze, die zu Orten des Verweilens, der Ruhe und des Bummelns einladen. Gerade der Titisee rückt im Ortsgeschehen ins Zentrum des Raumes, ist er doch ein Anziehungsmagnet für viele Tagestouristen und Kurgäste.
Im Jahr 2016 verbuchte der Hochschwarzwald 3,7 Millionen Übernachtungen im Gebiet von 15 Ortschaften (darunter auch Titisee-Neustadt, Breitnau und Hinterzarten). Das Durchschnittsalter der Gäste lag bei 41 Jahren und die Aufenthaltsdauer im Durchschnitt bei 4,2 Tage. Fast jeder vierte Tourist kommt nicht aus Deutschland (24 Prozent). Die mit Abstand größte Gruppe machen hier die Schweizer aus (9,4 Prozent), gefolgt von Menschen aus den Benelux-Ländern (5,4 Prozent), Franzosen (2,3 Prozent) und Israelis (2,1 Prozent).[11] Hinzu kommen ca. eine Million Tagestouristen jährlich, die beispielsweise den Titisee besuchen. Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) setzt vor allem auf Angebote für Familien und den Spaßfaktor Erlebnis. Sowohl im Sommer, als auch im Winter ist der Hochschwarzwald für viele Menschen ein Ort der Erholung und des Kräftesammelns.
Zahlreiche Einheimische haben Berührungspunkte zum Tourismus: Entweder vermietet die eigene Familie Zimmer oder Ferienwohnungen oder man selbst arbeitet in der Gastronomie, im Hotelgewerbe, einer Freizeiteinrichtung oder einem Souvenirgeschäft.
Die Menschen im Hochschwarzwald, deren Familien schon mehrere Generationen hier verwurzelt sind, sind überwiegend von traditionellen Wertvorstellungen geprägt und leben diese auch noch. Selbstverständlich hängen Wertevorstellungen von der eigenen Sozialisation und dem Umfeld ab. In dörflichen, ländlichen Strukturen werden andere Werte gelebt als im mitunter doch sehr städtischen Kontext von Neustadt. Gerade in Neustadt werden soziale Abstiegsängste deutlich, wenn man in die Stadtgebiete geht, die von mehrstöckigen Wohnungen geprägt sind.[12]
Sowohl Einheimische, als auch Touristen schaffen sich Raum an bestimmten Plätzen in der Seelsorgeeinheit. Als Pastoralinnovateur und Kundschafter im Sozialraum ist es wichtig, von diesen Orten und den Menschen, die sie gestalten, zu lernen:
Gerade der Titisee lädt an seinen Ufern zum Entlangschlendern oder Verweilen ein. Der große Kurgarten an der Nordwestseite des Sees ist bei vielen Einheimischen und Gästen ein beliebter Ort. Der etwas kleinere Kurgarten in Bahnhofsnähe ist weniger frequentiert und dennoch ein beliebter Verweilort.
In Neustadt bildet das Münster den unübersehbaren Mittelpunkt der Stadt.[13] Der Raum zwischen Rathaus, Münster und dem Lebensmittelmarkt EDEKA ist ohne Zweifel ein Ort der Begegnung der Einheimischen.[14] Wenn auch deutlich wahrnehmbar ist, dass die Innenstadt von Neustadt zuweilen leer gefegt ist, da diese für Einzelhandel und Gastronomie nicht mehr rentabel erscheint. Viele Menschen unterschiedlichen Alters zieht es in den weitläufigen Kurgarten unterhalb des Münsters am Reichenbach. Gerade Eltern mit Kindern nutzen den Spielplatz zum Austausch und als Treffpunkt.
Durch bürgerschaftliches Engagement hat sich auch der Eisweiher zu einem Platz der Erholung und des Gesprächs entwickelt.
In Hinterzarten ist vor allem die Kirchwiese unweit der Pfarrkirche und des Rathauses ein geprägter Ort. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen und Genießen der Kulisse ein: Die Skisprungschanze und die Pfarrkirche sind Blickfang für ein herrliches Schwarzwaldpanorama. Einmal wöchentlich findet unweit der Kirchwiese ein Bauernmarkt statt. Er ist mit der Postannahmestelle am Bahnhof der Begegnungsort der Einheimischen.
Diese Orte („places“) stehen in der Sozialwissenschaft für Raumausschnitte, „mit denen subjektiv oder intersubjektiv – etwa in Form von persönlichen oder kollektiven Erinnerungen – bestimmte Eigenschaften verbunden werden, die sich von anderen Orten abheben“[15]. Dies gilt es auch im Hinblick auf pastorale Vollzüge an diesen Orten zu bedenken.
Der deutliche Blick nach draußen „auf den Platz“, der hier unternommen wird, provoziert mitunter die Frage, ob Gott auch Teil des Spiels ist – um die Fussballmetapher weiter zu bemühen: Es gehört in die dreieine DNA des christlichen Gottes, dass sein Geist überall weht.[16] Hans-Joachim Sander bringt das so auf den Punkt: „Gottes Lokalisierbarkeit ist nicht mit dem erschöpft, was Kirche davon einräumt. (…) Kirche hat kein Patent auf die Ermächtigung all derer, die nicht zu diesen Sonderwelten kommen oder nicht zu ihnen passen“[17]. Gerade deshalb liegt die Wahrheit auf den Plätzen da draußen, hier „beim Titisee“ und nicht allein in kirchlichen Räumlichkeiten.
 

Eine Parkbankerfahrung und drei kreativ-unzufriedene NutzerInnen

„Bühne frei – Ein Tag im Leben … einer Parkbank“ titelte die Wochenzeitung ZEIT am 8. Juni 2017 und beschreibt eine Parkbank im Monbijoupark in Berlin-Mitte und fragt: Was erlebt diese Parkbank eigentlich den ganzen Tag? Was sieht, was hört sie? Im Laufe des Tages sitzen verschiedenste Menschen auf der Bank: Da ist der Rumäne Valerin, der aus seinem Rucksack einen Wohnungsgesuch von der Caritas, einen Übernachtungsbeleg der Stadtmission und eine körnige Personalausweiskopie herausholt. Oder Philipp, 25 Jahre, der gerade in Berlin weilt, um dort ein Konzert mit sakraler Musik zu geben. Am frühen Mittag sitzt ein Mann mit Adidas-Trainingshose und einem auffälligen Bäuchlein auf der Parkbank. Ehe Marie, 28 Jahre, und Lena, 24 Jahre, über Liebeskummer eines Freundes berichten. Auch am Nachmittag und Abend wird die Bank noch von mehreren Frauen und Männern als Ort für Heiterkeit und „schwere Fragen“ genutzt: Die Leute nehmen Platz, blicken ins Grüne und beobachten das Treiben der Anderen. Mancher Gedanke dreht sich angenehm chaotisch im Kopf und wird mit der Zeit klarer. Irgendwann fällt man eine Entscheidung, und sei es nur, aufzustehen.[18]
Auch in der Seelsorgeeinheit gibt es genügend Parkbänke und Sitzgelegenheiten, auf denen Leute Platz nehmen und ihre Geschichten erzählen. Gerade zu Beginn der Ausbildungszeit als Pastoralassistent[19] hier in der Seelsorgeeinheit war das bewusste Auskundschaften, was „da draußen so ab geht“ von großer Bedeutung. In zwei Begegnungen wurden zwei potenziell unzufriedene Nutzerinnen identifiziert.
Da ist Frau Waldvogel[20]. Die Begegnung ereignet sich eher zufällig an einem Nachmittag. Sie sagt, sie wäre mal wieder vor die Tür gegangen, was soll sie sonst tun außer Zeitung lesen. Es klingt traurig, was sie sagt. Nun kenne sie den Pastoralassistenten aus der Tageszeitung, da wäre er vorgestellt worden. Sie ist 79 Jahre alt und seit sieben Jahren verwitwet. Sie lebt am Ortsrand von Titisee zusammen mit einem Teil ihrer Kinder und Enkel auf einem kleinen Hof, der viel Freifläche für die zahlreichen Hühner bietet. Im Gespräch mit ihr wird schnell klar, sie trauert um ihren verstorbenen Ehemann und hat seitdem Schwierigkeiten den Alltag zu meistern. Sie fühlt sich alleine, lebt eher zurückgezogen, beschreibt sich aber als geistig und körperlich fit. Sie besucht ab und zu einen Gottesdienst, findet aber das sonstige kirchliche Angebot für Frauen in ihrem Alter unpassend. Ihr fehlt es an Gesprächsmöglichkeiten mit Leuten, die sie verstehen und nicht gleich rückmelden, dass der Tod ihres Mannes doch schon sieben Jahre her sei und sie immer noch trauere. Sie wirkt unzufrieden mit sich selbst und bedauert, dass auch die kirchliche Gemeinde sie ein Stück weit alleine lässt.
An einem Freitagvormittag im April bei herrlichem Schwarzwaldidyll lernt der Pastoralassistent Frau Fuchs kennen. Sie setzt sich neben ihn auf eine Parkbank. Ziemlich zielstrebig, denkt er sich. Schnell beginnen sie ein Gespräch. Die 55jährige Rheinländerin kommt seit über zehn Jahren regelmäßig nach Hinterzarten, um Urlaub zu machen. Ihr gefallen die Ruhe und das herrliche Panorama hier im Hochschwarzwald. Die Pensionen in Hinterzarten seien die schönsten in Deutschland, versichert sie. Sie lächelt und genießt die Sonnenstrahlen. Beide schweigen eine Weile und dann frägt sie ihn, ob er verheiratet sei. Ja, sagt er, aber noch nicht so lange. Sie erzählt, dass sie mit ihrem Ehemann hier Urlaub macht und dass es der letzte gemeinsame Urlaub sein wird. Manfred, sagt sie, der spaziere gerade nach Titisee und sie sei eben auf dem Bauernmarkt einkaufen gewesen. Sie werde sich nach dem Urlaub von ihrem Mann trennen, sie sind 25 Jahre verheiratet, es gehe nicht mehr, er sei in letzter Zeit zunehmend aggressiv, die Hand rutsche ihm aber nicht aus. Der Pastoralassistent muss durchschnaufen, ob des plötzlich intensiven Gesprächs. Er hört ihr zu, während sie viel redet. Irgendwann schweigen beide. Die Geschichte setzt sich. Die Frau möchte wissen, was er denn hier so mache. Er erzählt ihr von seinem Einkauf auf dem Markt und dass er hier bei der Kirche arbeite. Sie wirkt etwas überrascht, als er das erzählt. Wenig später bedankt sie sich für’s Zuhören, sie sagt, sie müsse ihre Zukunft jetzt in Angriff nehmen. Sie steht auf und sie verabschieden sich freundlich. Der Pastoralassistent bleibt noch eine Weile auf der Parkbank sitzen und wirkt nachdenklich.
Frau Waldvogel, Frau Fuchs und der Pastoralassistent können in gewisser Weise als Kreativ-Unzufriedene bezeichnet werden. Die beiden Frauen hatten sehr stark das Bedürfnis mit jemandem zu reden und haben selbst für Abhilfe gesorgt. Zumindest Frau Fuchs hat sich gezielt einen Gesprächspartner auf der Parkbank gesucht. Die Urlauberin aus dem Rheinland weiß, dass sie hier keine Scheu haben muss, mit anderen Leuten zu sprechen, schließlich ist sie ja keine Einheimische und geht wieder nach Hause zurück. Frau Waldvogel ist unzufrieden und beschwert sich, sie sieht im kirchlichen Angebot keinen Anknüpfungspunkt, der ihren Bedürfnissen gerecht wird. Der Pastoralassistent selbst bleibt aus beiden Gesprächen unzufrieden zurück, schließlich gibt es offensichtlich Bedarf nach Gesprächsangeboten.
 
[1]   Sobetzko, Florian: Wir könnten. Pastorale Innovation mit dem Gründer*innen Handbuch, S. 399.
[2]   In dieser Arbeit wird der Begriff „Leute“ verwendet und immer wieder von den „Leuten“ die Rede sein. Zumeist wird im kirchlichen Kontext von Menschen gesprochen, die erreicht werden sollen und deren Sprache gesprochen werden muss. Die Verwendung des Begriffs „Leute“ soll nicht flapsig klingen und diese abwerten: Ganz im Gegenteil soll die Verwendung des Alltagsbegriffs „Leute“ genau die Normalität, die Existenzsorgen und die Freuden der Leute zum Ausdruck bringen. Dieser Sprachgebrauch ist inspiriert vom Text der EKD „Das Evangelium unter die Leute bringen“. Vgl. Kirchenamt der EKD: Das Evangelium unter die Leute bringen. Zum missionarischen Dienst der Kirche in unserem Land. Hannover: 2000. (EKD-Texte 68).
[3]   SID: Otto Rehhagel: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz!“. Online im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=jIXKKkmJV4s (abgerufen am 09.03.2018).
[4]   Vgl. GS 1 und vgl. Kapitel 2 dieser Arbeit.
[5]   Die ursprüngliche Originalquelle konnte nicht ausfindig gemacht werden. Das Zitat hier stammt von: Feeser-Lichterfeld, Ulrich: Pastoral (auch) vom Raum her denken?! In: Lebendige Seelsorge 68 (2017), S. 226-230.
[6]   Feeser-Lichterfeld. Ulrich: Pastoral (auch) vom Raum her denken?! S. 228.
[7]   Ebd.
[8]   Ebd., S. 230.
[9]   Redaktion feinschwarz.net: Wo ist der Mensch? Ein Katholikentagspodium zur Pastoralgeographie. Online im Internet: http://www.feinschwarz.net/wo-ist-der-mensch-ein-katholikentagspodium-zur-pastoralgeographie (abgerufen am 26.02.2018).
[10] Sellmann, Matthias: „Für eine Kirche, die Platz macht!“, S. 77.
[11] Vgl. Stellmach, Peter: Doppelrekord im Tourismus. Online im Internet: http://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/doppelrekord-im-tourismus--135113455.html (abgerufen am 01.03.2018).
[12] Gerade in der Nähe der ehemaligen Schrauben- und Papierfabrik entstand ein Wohnviertel für die Arbeiterschaft. Der „Stalter“ wird auch heute noch von diesen bewohnt. Auch die Tafel Hochschwarzwald, die in Neustadt ihren Sitz hat, wäre hier zu nennen.
[13] Wer mit dem Auto auf der Bundesstraße an Neustadt vorbeifährt, wird deutlich wahrnehmen, dass gerade das Münster die Stadt überragt und so einen Mittelpunkt markiert.
[14] Dies hat auch die Stadtverwaltung erkannt. Im Jahr 2014 wurde ein Wettbewerb zur Gestaltung einer kommunikativen Stadtmitte ausgeschrieben. Eine Umsetzung erfolgte aufgrund finanzieller Schwierigkeiten aber nicht. Vgl. hierzu: Stellmach, Peter: Wettstreit um den Münsterplatz. Online im Internet: http://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/wettstreit-um-den-muensterplatz--82427793.html (abgerufen am 01.03.2018).
[15] Schmitt, Thomas: Religion in räumlichen Bezügen denken, S. 235.
[16] Vgl. Joh 3,8.
[17] Sander, Hans-Joachim: Passt Gott überhaupt in den menschlichen Lebensraum? S. 246.
[18] Vgl. von Kittlitz: Bühne frei. Ein Tag im Leben … einer Parkbank. DIE ZEIT. Online im Internet: http://www.zeit.de/2017/24/parkbank-sommer-knutschen-observation (abgerufen am: 01.03.2018).
[19] Der Autor dieser Arbeit ist der hier genannte Pastoralassistent. Im Sinne einer kritischen Würdigung wird im Folgenden stets die 3. Person verwendet und vom Pastoralassistenten gesprochen. Diese Distanzierung hat zu einer tiefergehenden Reflexion beigetragen.
[20] Die Namen der beiden Frauen und des Mannes wurden jeweils abgeändert.